Bereits im Gründungsjahr traf sich jeden Montag Jung und Alt zum geselligen Waldlauf. Mitlaufen konnte jeder der Lust und Laune hatte, sich fit zu halten. Sogar der damalige geistliche Beirat Vikar Götz nahm daran teil. Aufgrund mangelnder Beteiligung wurde jedoch dieser Lauf nach ein paar Jahren eingestellt. 2003 wollte man diesen Lauftreff wieder ins Leben rufen.

Aufgrund der zahlreichen Nachfrage über die auch derzeit noch wohl bekannteste Trendsportart wurde parallel dazu eine der ersten Nordic-Walkinggruppen im Stadtgebiet eingerichtet. Unter der fachmännischen Anleitung von Michael Müller (Lauftreff) und Sonja Wimmer (Nordic-Walking) wurden Ende April 2003 erste Schnupperkurse angeboten.

 

Während beim Laufen die Ausdauer im Vordergrund steht, ist die gelenkschonende Sportart Nordic-Walking, die bei richtiger Ausübung ca. 90% der körperlichen Muskulatur beansprucht, die ideale Alternative zum Joggen, um körperlich fit zu werden oder bleiben. Jährlich wurden jeweils etwa 40 Trainingseinheiten durchgeführt. Als 2005 nach einer Schlechtwetterphase die Teilnehmerzahl auf 4-5 sank, beschloss man im Herbst den Lauftreff einzustellen.

Der große Vorteil dieser Sportart besteht darin, mit diesem Angebot der ganzen Familie (auch den älteren Mitgliedern) eine Möglichkeit zu bieten, Sport in der Gruppe zu betreiben und nebenbei auch noch Spaß und Unterhaltung zu haben. Gerade die große Resonanz vor allem bei den 50-70-jährigen, die etwa die Hälfte aller Teilnehmer stellen, bestätige dies. Die älteste noch aktive Teilnehmerin feierte 2010 ihren 80. Geburtstag! Um für jeden das richtige Tempo und die Streckenlänge anbieten zu können wurde unter der zwischenzeitlichen Leitung von Maria Heindl in 2-3 Gruppen trainiert.

Trotz anfänglicher Belächelung der Bevölkerung war das Interesse auch 2004 ungebrochen und pendelte sich etwa bei 15 Teilnehmern ein. Um das Programm ganzjährig anbieten zu können, wurden ab Herbst die Treffen auf Samstag verlegt. Um auch die Gesellschaft zu pflegen, fand anschließend ein gemütlicher Kaffeenachmittag statt. Diese Einrichtung sollte sich als besonders wertvoll erweisen und wird bis heute beibehalten. Faschingskränzchen, Pizzaabende, Grillfeiern und Weihnachtsfeier ergänzen diese.

Nach dreijähriger Bewährungszeit fand 2006 die offizielle Spartengründung statt. Als Spartenleiterin stellte sich Hannelore Sexlinger zur Verfügung. Wenn auch die Intensität in den folgenden Jahren etwas nachließ, so konnte man doch die positive Entwicklung in der Bevölkerung erkennen, da immer mehr den Mut fanden, diese gesunde Sportart für sich zu entdecken und sich als sogenannte „Steckengeher, denen man die Ski geklaut hat“ zu outen.

2010 wurde Josef Kinateder als Nachfolger für Hannelore Sexlinger gewählt und mit der Aufgabe betraut, weiterhin das sportliche und gesellschaftliche Leben im Verein zu erhalten und neu zu beleben.

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