Mit der Gründung des Vereins wurde auch eine Sparte Stockschießen gegründet, wenn sie auch nur aus wenigen Mitgliedern bestand. Als Spartenleiter stellte sich Josef Hirsch zur Verfügung, der aktiv beim EC Hauzenberg tätig war. Da der Verein zu Beginn über keine eigenen Stockbahnen verfügte, fand das Stockschießen ausschließlich auf Bahnen der Nachbarvereine statt, überwiegend beim EC Hauzenberg.

Mit dem Baubeginn der eigenen Stockbahnen im Frühjahr 1998 und der Fertigstellung im Sommer wurde auch zunehmend das Interesse größer, so dass noch im selben Jahr die erste Vereinsmeisterschaft durchgeführt werden konnte. Bereits im darauf folgenden Jahr waren etwa 25 Stockschützen aktiv, darunter auch 3 Frauen. Da man sich unter der Leitung des neuen Spartenleiters Gerhard Müller darauf geeinigt hatte, vorerst keine Mannschaft wettkampfmäßig anzumelden, sondern breitensportlich zu betreiben, nahm man im Jahr 2000 an einigen sogenannten Brotzeitturnieren (ohne Passzwang) teil und belegte durchaus respektable Ergebnisse, darunter zwei 2. Plätze.

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Lediglich bei der ersten Teilnahme an den Diözesanmeisterschaften in Pfaffing bei Pocking musste man Lehrgeld bezahlen und mit beiden gestarteten Mannschaften mit den letzten Plätzen vorlieb nehmen. Durch viel Fleiß und etwa 70 Trainingseinheiten konnte man bereits ein Jahr später den ersten Turniersieg in Lieblmühle einfahren. Auch bei der ersten durchgeführten Stadtmeisterschaft mit den Nachbarvereinen EC Hauzenberg, EC Haag und EC Lieblmühle konnte man mit dem dritten Platz sogar einen aktiven Verein hinter sich lassen.

Den wohl bisher größten Erfolg erzielte man im September 2002, als man sich bei den Diözesanmeisterschaften in Pfaffing mit einem dritten Platz für die DJK Bundeswinterspiele in Sonthofen qualifizierte und dort im Januar 2003 in der Aufstellung Willi Baumann, Franz Krämer, Johann Kimminger, Josef Hirsch und Gerhard Müller als wohl einzige Breitensportmannschaft einen hervorragenden 10. Platz erreichte.

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Bei der Stadtmeisterschaft konnte man den 2. Platz erreichen und diesen im darauf folgenden Jahr verteidigen und sich sogar als der eigentliche Sieger fühlen, da lediglich die mitgewertete schwächere zweite Mannschaft einen klaren Sieg der ersten Mannschaft verhinderte. Im Jahr 2005 konnte man u.a. einen Turniersieg und zwei 2. Plätze erreichen. 2006 eher durchwachsen, konnte man 2007 wieder einen Turniersieg und zwei 3. Plätze vorweisen. War das Jahr 2008 geprägt von unterschiedlichsten Platzierungen, konnte man 2009 wieder einen Turniersieg, zwei 3. Plätze und erneut einen 2. Platz bei der Stadtmeisterschaft belegen. Nach einem weiteren mittelmäßigen Jahr konnte man das Jahr 2011 mit einem Highlight beginnen, der zweiten Teilnahme an den DJK Bundeswinterspielen in Waldkirchen. Das ganze Umfeld und nationale Teilnehmerfeld schon vor Beginn des Turniers war für uns Hobbyschützen sehr beeindruckend. So war auch die Nervosität das ganze Turnier über nicht abzulegen. Konnte man in der ersten Turnierhälfte noch einigermaßen im Kreis der "Großen" (u.a. Bundesligamannschaften) mithalten, war nach der Auslosung zur offiziellen Dopingprobe Schluß mit lustig. Das ganze Spektrum mit A- und B-Probe, unter ständiger Aufsicht, war dann doch etwas zuviel für das Nervenkostüm. So konnte man mit Platz 21 nur drei Mannschaften hinter sich lassen. Jedoch bleiben, durch diese Dopingkontrolle, die noch lange für Gesprächstoff sorgte, diese Bundeswinterspiele unvergesslich. Die weiteren Ergebnisse dieses Jahres waren wieder durchwachsen. Ein Turniersieg wurde durch Losentscheid erzielt. Bei den Diözesanmeisterschaften konnte man aber völlig überaschend den 2. Platz erzielen und viele Favoriten hinter sich lassen. 2012 ein Turniersieg per Losentscheid, ansonsten ein Jahr ohne nennenswerte Ergebnisse. Das Jahr 2013 began vielversprechend und man konnte, neben mehreren guten Platzierungen, einen zweiten Platz, sowie einen Turniersieg erzielen.

Allgemein sei anzumerken, dass all die Jahre neben dem sportlichen auch der gesellschaftliche Teil die gleiche, wenn nicht sogar größere Rolle spielte. Unzählige Treffen, gemütliche Abende und gemeinsame Feiern belegen dies. Da es für diesen Sport fast keine Alterbeschränkung gibt und man „nie genug“ haben kann, sind alle, deren Interesse wir vielleicht geweckt haben, jederzeit herzlich willkommen.

                                       P1030421

 

 

  

Spartenleiter / Stellvertreter:

              1986 - 2000   Josef Hirsch

              2000 - 2016   Gerhard Müller / Josef Hirsch

              2016 -            Manfred Scholz / Josef Hirsch

 

Vereinsmeister:  (in Klammern Anzahl)

              2000   Herbert Jungwirth (1), Willi Baumann (1), Gerhard Müller (1)

              2001   ---

2002      ---

2003      ---

2004      Patrick Müller (1), Ludwig Fenzl (1), Gerhard Müller (2)

2005      Ewald Hoheneder (1), Alois Damböck (1), Franz Url (1)

2006      Heinz Heindl (1), Johann Fuchs (1), Franz Url (2), Knödlseder Ludwig (1)

2007      ---

2008      Manfred Scholz (1), Johann Kimminger (1)

2009      Martin Hirsch (1), Alois Damböck (2), Franz Url (3), Gerhard Müller (3)

2010      Manfred Scholz (2), Franz Url (4), Gerhard Müller (4)

2011      Johann Kiminger (2), Ludwig Fenzl (2), Gerhard Müller (5)

2012      Manfred Scholz (3), Ludwig Fenzl (3), Hoheneder Ewald (2)

2013      Manfred Scholz (4), Rainer Kimminger (1), Andreas Stöhr (1)

2014      Johann Kimminger (3), Josef Hirsch (1)

2015      Jürgen Kimminger (1), Alois Damböck (3), Ludwig Deiner (1), Gerhard Müller (6)

              2016    Josef Hirsch (2), Ludwig Fenzl (4), Franz Url (4), Gerhard Müller (7)

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